Mietpreisbremse greift nicht

Eigentümer ignorieren laut Mieterverein das neue Gesetz. Informationspflicht gefordert

Berlin.  Die Mietpreisbremse funktioniert laut Berliner Mieterverein (BMV) nicht. Viele Vermieter würden sich nicht an die gesetzliche Begrenzung halten. Zudem ließen auch nur wenige Mieter überhaupt prüfen, ob sie zu viel zahlten. „Das größte Problem ist die Überprüfung der zulässigen Miete“, sagt BMV-Geschäftsführer Reiner Wild. Mieter müssen selbst kontrollieren, ob sie zu viel zahlen und überhöhte Mieten dann rügen. Da es im Gesetz aber so viele Ausnahmen gebe, wollten viele keinen Streit mit dem Eigentümer riskieren. „Sie wollen das Verhältnis zum Vermieter nicht aufs Spiel setzen und dann womöglich nicht Recht bekommen“, sagt Wild.

Seit dem 1. Juni können die Länder für Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt eine Preisbremse verhängen. Die Mieten in neuen Verträgen dürfen dann nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Ausnahmen gelten für Neubauten und umfassend modernisierte Wohnungen. Als erstes Bundesland hatte Berlin diese Preisbremse eingeführt, es folgten Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern.

Den ganzen Artikel lesen in der Quelle: Mietpreisbremse greift nicht – Berliner Morgenpost

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.